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Caradhras
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« Antworten #1 am: 29. April 2008, 22:45:13 » |
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Ob wohl es wohl möglich oder denkbar wäre, dass AMD CUDA lizenziert oder beide eine einheitliche Umgebung auf die Beine stellen?
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Ubuntu 8.04/WinXP-Dualboot
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Peter
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« Antworten #2 am: 29. April 2008, 23:07:51 » |
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Es sieht ein wenig so aus, dass NV sich das wünscht. Bei der harten Marschrichtung braucht man auch jeden Support. Und ob dann die softwarehersteller mitspielen, dass werden Jahre an Erfahrung wohl zeigen.
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Gruß
Peter
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Caradhras
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« Antworten #3 am: 30. April 2008, 10:34:48 » |
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Ich denke mal, wenn sich AMD und nVidia sich da zusammentun, ist das eigentlich schon fast eine Garantie für Unterstützung.
Die Softwarehersteller hätten damit ja eine Garantie, dass ihre Software von der Hardware auch unterstützt wird, zumindest wenn man sich die zusammengenommenen Marktanteile von AMD und nVidia ansieht.
Ich würde es begrüßen!
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Ubuntu 8.04/WinXP-Dualboot
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Thomas
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« Antworten #4 am: 30. April 2008, 15:05:35 » |
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Ich denke mal, wenn sich AMD und nVidia sich da zusammentun, ist das eigentlich schon fast eine Garantie für Unterstützung.
Die Softwarehersteller hätten damit ja eine Garantie, dass ihre Software von der Hardware auch unterstützt wird, zumindest wenn man sich die zusammengenommenen Marktanteile von AMD und nVidia ansieht.
Ich würde es begrüßen!
Aber eben auch nur dann. Wenn jeder sein eigenes Zeug macht, wird es scheitern. Kein Programmierer wird das Rad zweimal erfinden wollen.
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Peter
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« Antworten #5 am: 30. April 2008, 16:11:02 » |
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Und auch nur dann, wenn Intel auch noch den Weg gehen würde...
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Gruß
Peter
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Caradhras
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« Antworten #6 am: 30. April 2008, 21:25:36 » |
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Und auch nur dann, wenn Intel auch noch den Weg gehen würde...
Wieso? Intel bietet doch gar keine Hardware an, die mit CUDA irgendeinen Sinn ergäbe. CUDA bringt doch nur mit dedizierten (hey neues Wort gelernt) Grafikkarten etwas, das bisschen Rechenleistung von Intels IGPs kann man sich auch schenken...
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Ubuntu 8.04/WinXP-Dualboot
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Peter
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« Antworten #7 am: 30. April 2008, 21:32:03 » |
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sicherlich kann man sich das schenken, was die Grafiken als Rechenleistung bieten, aber in Anbetracht des bevorstehenden Larrabee werden die Softwareschmieden sich sehr wohl überlegen, welchen Weg man nun aktuell einschlägt. Zwei oder dreigleißig will man dort keinesfalls fahren.
Schau dir doch aktuell die Spielehersteller einmal an. Es gibt keinen, der (abgesehen von MS) ausschließlich ein Spiel für DX10 anbietet. Man will es letztlich ja breit absetzen können. Die halbherzigen DX10 Erweiterungen bietet man aktuell nur als Option und Anreiz an - kommt damit MS und der kleinen Userschaft von Vista entgegen, kostet dort aber erheblichen Entwicklungsaufwand und danach dann auch noch erheblichen Supportaufwand. Das macht denen null Spass.
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Gruß
Peter
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Caradhras
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« Antworten #8 am: 30. April 2008, 21:46:19 » |
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Auf die Gefahr hin, dass ich mich mit meinem Halbwissen aufs Glatteis begebe:
Der Larrabee ist doch letztendlich eine "normale" CPU mit besonders vielen Kernen, das bedeutet, dass die Entwickler den Code ihrer Programme parallelisieren müssen, also aufteilen und in verschiedene Threads packen. Ist das soweit richtig?
CUDA ist doch dann nur ein Erweiterung dieser Parallelisierung, indem man diese (oder nur bestimmte) Threads so formuliert, dass sie durch die Hardware von Grafikkarten ausgeführt werden können.
Ich denke auch mal, dass CUDA wahrscheinlich für Zocker und 08/15-PC-User nicht gedacht ist, sondern eher für Industriesoftware (mir fiel gerade kein besseres Wort ein), wie Grafikbearbeitung, CAD, Simulation usw.
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Ubuntu 8.04/WinXP-Dualboot
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Peter
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« Antworten #9 am: 30. April 2008, 21:55:40 » |
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NVIDIA will mit diesem Weg sein möglicherweise künftiges Manko der fehlenden eigenen CPUs umgehen und bietet von daher der "Industrie" Möglichkeiten an, dies wett zu machen. Eigentlich geht es aktuell nur um einen massiven Schlagabtausch zwischen Intel und NVIDIA und so richtig klar ist noch nicht, wohin das führen wird.
Larrabee könnte möglicherweise auf Grund seines Konzeptes auch in den 3D-Breich vorstoßen, jedoch gilt auch hier, dass Treiber und Software Hand in Hand funktionieren und vorhanden sein müssen. Aber alleine schon die Software-Industrie dazu zu bewegen, dass man auf diese Intel-Vorgehensweise setzt, würde sehr viel Geld und Zeit kosten.
Ich perönlich mag mich aktuell nicht dazu hinreißen lassen zu sagen was Larrabee können wird und wie es tatsächlich umgesetzt ist. Intel weiß aber offenbar, dass man jetzt langsam Nachholbedarf hat. Ob deren Rechnung aufgeht, steht ebenso in den Sternen, wie eine Gemeinsamkeit zwischen AMD und NVIDIA.
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Gruß
Peter
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Robert
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« Antworten #10 am: 30. April 2008, 21:57:04 » |
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Ich denke auch mal, dass CUDA wahrscheinlich für Zocker und 08/15-PC-User nicht gedacht ist, sondern eher für Industriesoftware (mir fiel gerade kein besseres Wort ein), wie Grafikbearbeitung, CAD, Simulation usw.
Das ist richtig, für diesen Zweck wurden die Tegra-Karten mit den Tesla-(G)PUs auf dem Markt platziert. Diese arbeiten auf CUDA-Basis. Dennoch will nvidia natürlich diese Methoden auch für den Normaluser auf dem Markt platzieren, einfach um eine höhere Bedeutung der eigenen Produkte zu erlangen und damit letztlich höhere Absatzzahlen zu generieren. Nach dem Motto: kauft weniger von Intel oder AMD, sondern steckt mehr Geld in nVidia-Produkte.
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Caradhras
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« Antworten #11 am: 30. April 2008, 21:59:50 » |
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Hat sich dieses Konzept denn im professionellen Bereich denn schon etabliert?
Kann mir jemand Software nennen, die CUDA bereits unterstützen?
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Ubuntu 8.04/WinXP-Dualboot
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Robert
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« Antworten #12 am: 30. April 2008, 22:02:32 » |
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Conroe6600@3,42 GHz / Asus P5W DH Deluxe / 4096Mb RAM / 8800GT / 1x160GB Samsung / Seasonic 430W Aquaduct 360 XT Mark II Intel SS4200-E Helena Island
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Caradhras
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« Antworten #13 am: 30. April 2008, 22:11:16 » |
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Dass CUDA C++/C nutzt, wusste ich.
Aber C/C++ ist keine Software, sondern eine Programmiersprache.
Ich habe gerade gelesen, dass für Mathlab ein Plugin existiert, aber sonst habe ich keine Software gefunden.
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Ubuntu 8.04/WinXP-Dualboot
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Leander
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« Antworten #14 am: 30. April 2008, 22:36:04 » |
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Das ganze steckt auch noch in den Kinderschuhen. Man darf sich das nicht so vorstellen, dass man da einfach im Compiler einstellt: "Mach mal CUDA". Es sind gänzlich andere Ansätze der Programmierung, die es zu beachten gilt. Und auch nicht jedes Problem eignet sich dafür extrem paralellisiert zu werden.
Was man als Endkunde doch schon mal wahrnimmt, sind die ganzen GPU-Decoding Geschichten. Ansonsten gibts aktuell zB noch die ganzen @home geschichten (Seti, Folding etc.) für GPU. Es ist aber weitaus mehr denkbar für wissenschaftliche Arbeiten wie Berechnungen von Fluid-Strömungen, aber auch Sachen Tonemapping uswsf.
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