HardTecs4U Forum
21. November 2008, 10:30:37 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News:
 
   Übersicht   HardTecs4U Reviews Impressum Hilfe FAQ Suche Kalender Mitglieder Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
  Antworten  |  Neues Thema  |  Drucken  
Autor Thema: [News] Verkaufsargument Gewalt  (Gelesen 511 mal)
 
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
HT4U_Newsbot
News sind mein Leben...
Gold Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 2813


Topic-Starter

Profil anzeigen
« am: 10. Mai 2008, 01:00:06 »
ZitierenZitat

Verkaufsargument Gewalt
                 



Hier geht es zur News: http://ht4u.net/news/1864_verkaufsargument_gewalt            
Moderator informieren   Gespeichert
Flasher
Gold Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3273


FLEISCH IST MEIN GEMÜSE

99496305 vegetto3000
Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 10. Mai 2008, 03:50:08 »
ZitierenZitat

Zitat
Doch ist Gewalt deshalb ein Verkaufsargument? Marc Homayounpour, Onlinemarketing-Manager von Ubisoft, bejaht das ausdrücklich und stellt auch klar, dass sich sonst Titel wie Call of Duty nicht so gut verkaufen lassen würden.

Der gute Mann scheint wohl selbst nicht zu wissen, warum sich seine Spiele so gut verkaufen. Also wirklich: zu behaupten, dass Call of Duty sich so gut verkauft, weil es viel Gewalt beinhaltet ist schlichtweg Blödsinn. Er stellt somit die eigenen Käufer auf die selbe Ebene mit Spielern von "Manhunt", "Postal" o.ä. Sry aber für sowas gehört der Mann geteert und gefedert.  Ärgerlich
Moderator informieren   Gespeichert

*ATI/AMD HD3870*Asus A8N-SLI-SE*A64 X2 Toledo 3800+@2,35GHz*Cooltek Auras*
*2048Mb G.Skill KIT PC3200@230MHz*2xSamsung SP1614C@Raid0*Audigy 2 ZS*Samsung Syncmaster 930BF*HTC-Qtek 9100@WM6@240MHz*
Peter
Administrator
Gold Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11020



Profil anzeigen WWW
« Antworten #2 am: 10. Mai 2008, 09:13:55 »
ZitierenZitat

Naja, würden die in CoD4 andererseits in "2 Stunden Spielvergnügen" nur unterirdische Tunnel in Gemeinschaftsarbeit graben, Brücken bauen und versuchen mit möglichst viel Gepäck weit über Bäche zu springen, würd es sich ja nicht so verkaufen. Das Genre Shooter ist ganz offensichtlich das absatzträchtigste Segment und Shießen hat letzten Endes auch was mit Gewalt zu tun. Mit Sicherheit will Ubisoft aber nicht mit seinen Titeln in die Schublade "Killergames" gesteckt werden, wie man auch immer dieses eigenartige Wort wirklich definieren mag.
Moderator informieren   Gespeichert

Gruß

Peter
Daniel
Administrator
Gold Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4139


Proud to be!


Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 10. Mai 2008, 09:17:48 »
ZitierenZitat

Ich denke auch, dass Gewaqlt in COD eine ROlle spielt, es ist nur so wie der Garbiel Hacker von RTL Games sagt, es gibt Spiele mit Gewalt und Spiele mit sehr viel Gewalt. Manhunter ist eine andere Kategorie als COD und verkauft sich auch entsprechend anders, denn bei Munhunter ist Gewalt das Spielziel.
Moderator informieren   Gespeichert

mfg
Daniel
All suspects are guilty, period. Otherwise they wouldn´t be suspects, would they?
Peter
Administrator
Gold Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 11020



Profil anzeigen WWW
« Antworten #4 am: 10. Mai 2008, 09:40:17 »
ZitierenZitat

Ich denke in dem Beitrag sind einige interessante Hinweise, so z.B. auch die Aussage, dass je mehr Gewalt vorkommt, desto geringer die Zielgruppe und der Absatz. So dürfte gerade Manhunter in diese Ecke passen. Aber auch die Aussage der Gamestar gibt zu denken. Man kritisiert zuviele sinnlose Gewalt, welche eigentlich nicht angebracht ist und mitunter nicht einmal zum Spiel passt und bekommt Schelte von den Lesern für solche Kritik.

Höchst interessant fand ich auch die Darstellung der Person der Mutter, welche sich bevormundet fühlte, nur weil der Verkäufer einen sinnvollen Hinweis anbrachte. An der Ecke hat wohl so mancher Elternteil seinen wunden Punkt. Eh, was fällt dem ein, ich weiß doch am besten wie ich mein Kind erziehe. Aber gerade da wundert man sich nur allzuoft, wie man sich täuschen kann.

Natürlich ist auch jedes Kind anders zu beurteilen und natürlich kann USK, FSK usw. da nur ein allgemeiner Hinweis sein. Aber Eltern täuschen sich auch gerne mal in der Einschätzung. Mein Sohn durfte beispielsweise mit 7 Jahren Harry Potter 2 sehen und Stellen, wie das Erscheinen des Obelisken, wo wir dachten, dass das gruselig sein könnte, waren ihm völlig Schnuppe und beeindruckten ihn wenig. Doch die Stelle, in welcher Hermine sich in der Toilette wegen des falschen Tranks mit Katzengesicht zeigte, schockte ihn. Definitiv eine Fehleinschätzung von uns. Und weil uns noch weitere hätten unterlaufen können, haben wir dann erst einmal Abstand zu unserer Denke bezogen und uns dann doch wieder eher an FSK orientiert. Aber das führt dann jetzt wieder zu weit weg vom eigentlichen Thema (sorry für OT).
Moderator informieren   Gespeichert

Gruß

Peter
Daniel
Administrator
Gold Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4139


Proud to be!


Profil anzeigen
« Antworten #5 am: 10. Mai 2008, 09:58:07 »
ZitierenZitat

Gerade der angesprochene Punkt mit dem Händler hat mich auch schockiert. Die wenigsten Eltern kennen den Inhalt von Spielen. Wenn mir ein Händler eine Beratung gibt, dann ist es natürlich letzten Endes meine Entscheidung, nur im Baumarkt kauf ich auch nicht den Akku-Bohrer, wenn mir einer sagt der fällt nach drei Stunden auseinander. Sobald es aber um Erziehung geht, stellen die Leute auf stur. Die USK- FSK-Regelungen sind wirklich ein guter Ansatzpunkt, aber sie finden zu wenig Aufmerksamkeit. Wenn der Kleine sagt er will das haben, weil alle in der Klasse es haben, dann wird es gekauft. Man will den Racker ja nicht ausgliedern. Ein Problem ist sicherlich die mangelnde Kenntnis bei vielen Eltern mit der neuen Technologie.

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Meine Eltern würden wahrscheinlich jetzt noch an einem 56K-Modem hängen, wenn ich nicht damals auf DSL bestanden hätte. Vom weiteren Umgang gar nicht erst zu sprechen, man bedenke, ich habe als einzigster das Passwort für den Router meiner Mutter. Bei den Spielen verhielt es sich genauso, meine Mutter wusste nichts und konnte deshalb auch nichts machen. Selbst wenn sie was gegen gewisse Spiele gehabt hätte, wäre sie nicht in der Lage gewesen mir dort einhalt zu gebieten. Wie denn auch?

Das Problem sitzt also deutlich tiefer, dass ist auch allen bewusst. Deshalb denke ich auch, dass die Spieleindustrie es sich sehr einfach macht. Sie sagt, dass sie mit der Verkaufsargument Gewalt arbeiten, aber sie warnen ja die Eltern per USK. Im Prinzip stellen sie ein zugewachsenes Warnschild auf.
Moderator informieren   Gespeichert

mfg
Daniel
All suspects are guilty, period. Otherwise they wouldn´t be suspects, would they?
Sladdy
Gold Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1774


Vorbilder sind für Schwache erfunden!!!

136313995 Sladdy3k
Profil anzeigen
« Antworten #6 am: 10. Mai 2008, 10:22:28 »
ZitierenZitat

Wo fängt denn Gewalt an? Da hat doch jeder eine andere Auffassung von. Meine Freundin z.B. hat auch kein Problem damit sich Filme an zuschauen wo körperliche "Gewalt" ausgeübt wird macht aber einen bogen um Filme wo "Gewalt" auf den Geist ausgeübt wird. Desweiteren sollte man auch bitte nie vergessen das die meisten(99,999999%) der Spieler, auch egal welchen Alters sehr wohl zu unterscheiden wissen das es schlussendlich doch nur ein paar bits und bytes sind und niemand zu schaden kommt. Auch denke ich das "Gewalt" bei z.b. CoD nicht das wirkliche Verkaufsargument ist. Das Gesamtpaket stimmt einfach. Aber das weis man ja auch eigentlich selbst, da ja auch gesagt wurde das die Zielgruppe immer kleiner wird je mehr Gewalt vorhanden ist.
Ich sehe ehrlich gesagt auch wenig sinn darin Spiele komplett in D zu verbieten. Es gibt ja wohl Regelinstanzen(USk,FSK) die meiner MEinung nach einen super Job machen. Das am Ende z.B. der Internetkauf,Kauf im LAden oder das illegalen Downloaden zu einfach sind und das umgangen wird steht wieder auf einem anderen Blatt. Nur dafür dann eine ganze Gruppe zu bevormunden die 18+ Jahre sind ist dann auch wieder nicht richtig. Aber das wäre ja wieder nicht Medenwirksam wenn man versuchen würde Aufklärung zu betreiben und wirklich versuchen würde die Generation 35+ an das Thema heranzuführen. Lieber erlässt man Gesetze die so formuliert sind das man ab "Ferien auf dem Bauernhof" alles indizieren könnte.
Moderator informieren   Gespeichert

Intel Core 2 Quad Q9300
4*1024 MDT PC2-6400U CL5
Gigabyte GA-P35-DS3
Thermalright Ultra-120 eXtreme
Seasonic S12II 430Watt
Elitegroup 8800GT 512MX+HS
2*160 GB Samsung SP1614C

Logitech MX 518
Logitech G15

Creative Audigy 2 ZS
Logitech Z-4
Majestic 5.1

Hyundai L90D+
puntarenas
Junior
*
Offline Offline

Beiträge: 19



Profil anzeigen
« Antworten #7 am: 10. Mai 2008, 10:22:37 »
ZitierenZitat

Der Artikel ist zutiefst ideologisch und sollte IMHO wenigstens als Kommentar gekennzeichnet sein. Es beginnt schon im ersten Absatz, wo ein Widerspruch konstruiert wird:

Zitat
Erst Anfang der Woche berichteten wir über die neue Studie aus Harvard, welche die Verbindung von Spielen mit gewalttätigem Inhalt und Amokläufern widerlegt, doch jetzt zeigte sich auf der Entwicklerkonferenz in Berlin, dass Gewalt zumindest ein ausschlaggebendes Verkaufsargument ist.

Ist es wirklich undenkbar, dass Gewalt in Spielen einerseits Spaß macht (-> Verkaufsargument) und andererseits eben keine Auswirkungen auf die reale Gewaltbereitschaft hat (->Studie)? Die wissenschaftliche Studie einer anerkannten Hochschule verneint einen Zusammenhang, der Autor stellt ihn aber erneut wie selbstverständlich in den Raum und beruft sich auf "Gewalt als Verkaufsargument", vermengt also die virtuelle Gewalt willkürlich mit realer Gewalt.

Zitat
Viel erschreckender ist jedoch die Erfahrung, welche ein Stuttgarter Händler machen musste, als er eine Mutter darauf aufmerksam machen wollte, dass ein Spiel nicht unbedingt geeignet wäre für ihren 10 jährigen Sohn. Denn die Mutter war äußerst empört, dass man ihr vorschrieb, welches Spiel sie ihrem Jungen kaufen solle. Dies zeigt geradezu beispielhaft, dass Eltern oftmals die Inhalte der Spiele nicht kennen oder einschätzen können.

Wieder eine sehr subjektive Gewichtung. Man kann es innerhalb einer ideologischen Ablehnung schlimm finden, wenn Eltern ihren Kindern Zugang zu solchen Medien gewähren, man kann aber auch als liberaler Mensch fragen, woher Fremde sich das Recht nehmen, einer Mutter Vorwürfe bezüglich ihres Erziehungsstils zu machen. Was hinter dem Vorwurf steckt ist der Wunsch, bis in das private Umfeld Verbote und Verhaltensweisen durchzusetzen, ein Obrigkeitsdenken das mir und vielen freiheitsliebenden Menschen in diesem Land sehr zuwider ist.  Auch der Schluß des Autors steht erneut im luftleeren Raum, möglicherweise kennt die Mutter die Inhalte sehr genau, kann ihre Wirkung sehr wohl einschätzen und pflegt mit ihrem Kind eine kritische Auseinandersetzung, läßt es also nicht damit allein.

Ich persönlich bin einfach der Meinung, dass man aufpassen muss wie weit man eine Hexenjagd treibt. Per se hat ein Staat zunächst einmal überhaupt kein Recht, in die Lebensgestaltung seiner Bürger einzugreifen, auch nicht wenn es um Bereiche geht, die eine Mehrheit als anstößig empfindet oder ablehnt, was immer auch dem Zeitgeist und somit einem stetigen Wandel unterworfen ist. Natürlich gibt es Bereiche, wo das Interesse des Gemeinwohls es gebietet, Freiheiten des Einzelnen einzuschränken, wenn aber konservative oder reaktionäre Kräfte so weit gehen, dass Jugendschutz de facto zu einer Zensurmaßnahme gegenüber Erwachsenen wird, dann ist der Bogen meiner Meinung nach überspannt. Hinzu kommt, dass es keine fundierten Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Gewaltspielen und realer Gewalt gibt, auf Glauben und Dämonisierung ist aber kein freier Staat zu gründen.

Angst, Unwissenheit, Verbieten und schwer Bestrafen - unreflektiert und reflexartig wurde das vermeintliche Teufelszeug hier angeprangert. In den 60er Jahren waren übrigens die Beatles das Schreckgespenst des rechten Bürgertums, wir haben sie überlebt. Dann drohte das Abendland durch sexuelle Aufklärung und Pornografie unterzugehen und so hat jede Generation ihre kulturellen Zerwürfnisse. Was neu ist macht Leuten Angst, die sich nach einfachen Antworten sehnen und die aktuelle Jugend war ohnehin schon immer die verkommenste.
Moderator informieren   Gespeichert
Robert
Administrator
Gold Member
*****
Offline Offline

Beiträge: 2835


Falcon5.0


Profil anzeigen
« Antworten #8 am: 10. Mai 2008, 10:48:20 »
ZitierenZitat

Der Artikel ist zutiefst ideologisch und sollte IMHO wenigstens als Kommentar gekennzeichnet sein. Es beginnt schon im ersten Absatz, wo ein Widerspruch konstruiert wird:

Ist es wirklich undenkbar, dass Gewalt in Spielen einerseits Spaß macht (-> Verkaufsargument) und andererseits eben keine Auswirkungen auf die reale Gewaltbereitschaft hat (->Studie)? Die wissenschaftliche Studie einer anerkannten Hochschule verneint einen Zusammenhang, der Autor stellt ihn aber erneut wie selbstverständlich in den Raum und beruft sich auf "Gewalt als Verkaufsargument", vermengt also die virtuelle Gewalt willkürlich mit realer Gewalt.
Also ich lese in dem Absatz etwas anderes: nämlich dass es lt. Harvard keine Verbindung mit Amokläufen gibt, aber zumindest(!) als Verkaufsargument eine Wirkung hat. Du implizerst, dass die Wirkung als Verkaufsargument einen Zusammenhang mit der Gewaltbereitschaft ergibt. Das hat hier aber keiner geschrieben und lässt sich von selbst auch nicht ableiten, da es zwei unabhängige Auswirkungen sind.

Sieht man einmal von diversen Mediamarkteröffnungen ab, habe ich bisher zumindest noch nirgens einen Zusammenhang von Verkaufsargumenten und Gewaltbereitschaft gesehen...

Beim Rest stimm ich dir zu...
« Letzte Änderung: 10. Mai 2008, 10:54:47 von Robert » Moderator informieren   Gespeichert

Conroe6600@3,42 GHz / Asus P5W DH Deluxe / 4096Mb RAM / 8800GT / 1x160GB Samsung+RAID / Seasonic 430W
Aquaduct 360 XT Mark II
Toshiba 32" TFT / Eizo 19" TFT
(\__/)
(O.o )
(> < )
This is Bunny. Copy Bunny into your signature to help him on his way to world domination
puntarenas
Junior
*
Offline Offline

Beiträge: 19



Profil anzeigen
« Antworten #9 am: 10. Mai 2008, 10:59:55 »
ZitierenZitat

Zitat
Erst Anfang der Woche berichteten wir über die neue Studie aus Harvard, welche die Verbindung von Spielen mit gewalttätigem Inhalt und Amokläufern widerlegt, doch jetzt zeigte sich auf der Entwicklerkonferenz in Berlin, dass Gewalt zumindest ein ausschlaggebendes Verkaufsargument ist.

"Erst Anfang der Woche" berichteten wir dies, "doch jetzt zeigte sich auf der Entwicklerkonferenz in Berlin", dass jenes. Für mich liest sich das zunächst einmal, als ob mit den neuen Erkenntnissen der vormalige Bericht widerlegt oder relativiert wurde. Ich stimme zu, wohlwollend kann man das "doch jetzt" auch als unglücklich konstruierte zeitliche Abfolge lesen und einen direkten Zusammenhang dank des "zumindest"  verneinen.

Sieht man einmal von diversen Mediamarkteröffnungen ab, habe ich bisher zumindest noch nirgens einen Zusammenhang von Verkaufsargumenten und Gewaltbereitschaft gesehen...
Hehe, you made my day  lautes Lachen

Moderator informieren   Gespeichert
nickcave
Junior
*
Offline Offline

Beiträge: 2


Profil anzeigen E-Mail
« Antworten #10 am: 10. Mai 2008, 14:07:06 »
ZitierenZitat

Hinzu kommt, dass es keine fundierten Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Gewaltspielen und realer Gewalt gibt, auf Glauben und Dämonisierung ist aber kein freier Staat zu gründen.

Nur ein kleiner Kommentar zum Thema 'wissenschaftliche Wahrheiten':
Abgesehen davon, dass ich Dir nur bedingt zustimmen würde, dass die Ausgestaltung unseres heutigen Staates nicht in Teilen auf Glauben und Dämonisierung aufbaut, sollte der Hinweis erlaubt sein, dass die Studie nicht, wie in dem Artikel behauptet, einene Zusammenhang zwischen Gewaltspielen und realer Gewalt 'widerlegt', sondern diesen Zusammenhang auf Basis Ihrer Ergebnisse in Zweifel zieht. Das ist ein feiner aber nicht unwichtiger Unterschied, der viel zu häufig (auch jenseits dieses Themas) bei der Wiedergabe von Ergebnissen wissenschaftlicher Studien nicht beachtet wird. Wissenschaft produziert keine abschließenden 'Wahrheiten', sondern im besten Fall fundierte Thesen, über die sich dann trefflich streiten lässt. Im Bereich der 'Gewaltspiele' gibt es entsprechend mannigfaltige Studien, die zu teilweise divergierenden Ergebnissen kommen und es handelt sich hierbei keinesfalls um ein 'abgeschlossenes' Thema, sondern um eines das wissenschaftlich äußerst kontrovers diskutiert wird. Dass von Seiten der Fans dieser Spiele natürlich nur Studien, die ihre kleinen Lieblinge entlasten, vorgebracht werden und von den Gegnern die Studien, die derartige Spiele als bedenklich einstufen, ist zwar nachvollziehbar, doch spiegelt dies in keinem Fall die tatsächliche wissenschaftliche Diskussion. Dies sollte bei dem Bezug auf wissenschaftliche Ergebnisse bedacht werden.
« Letzte Änderung: 10. Mai 2008, 17:52:52 von nickcave » Moderator informieren   Gespeichert
Caradhras
Gold Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 865


alles schön nacheinander... und doch verwirrt


Profil anzeigen
« Antworten #11 am: 10. Mai 2008, 18:49:17 »
ZitierenZitat

Ich bin nicht mehr wirklich im Thema und auf dem Laufenden, was zocken betrifft.

Aber kann es sein, dass "komplexe" Spiele in den vergangen Jahren immer mehr in den Hintergrund traten?

Wenn ich mich so an DeusEx (1) erinnere, welches mir einfach gigantische Freiräume bot und es einfach meiner Art überließ, auf welche Weise ich eine Aufgabe zu lösen hatte.
Das letzte Spiel was ich gezockt habe war FarCry, da hatte ich zwar komplette Bewegungsfreiheit, aber außer abknallen gabs da keine Alternativen...

Kann mir dieses Gefühl bestätigen oder widerlegen?
Moderator informieren   Gespeichert

Ubuntu 8.04/WinXP-Dualboot
Daniel
Administrator
Gold Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 4139


Proud to be!


Profil anzeigen
« Antworten #12 am: 10. Mai 2008, 21:28:32 »
ZitierenZitat

Der einleitende Satz ist nur im zeitlichen Sinne gemeint. Und ich bin ziemlich sicher, dass man auch nicht nur "wohlwollend" das bemerkt. Dies bemerkt man auch beim weiteren lesen, denn inhaltlich werden nur die Kommentare der einzelnen Personen wieder gegeben. Nur im letzten Absatz ist eine Bewertung zu finden und diese bezieht sich ausschließlich zu den Äußerungen von Ubisoft. Sicherlich spielt die eigene Meinung eine Rolle bei einem solchem Thema, aber ein Kommentar sieht doch ein wenig anders aus. Zudem ist er sicherlich nicht zutiefst ideologisch. Dazu fehlt dieser kurzen Meldung doch einiges. Es ist auch kein Widerspruch im ersten Absatz konstruiert, es sind zwei konträre Veröffentlichungen die gegenüber gestellt wurden.

Die weiteren, vielleicht teilweise, sogar etwas bewertenden Sätze, sind nachvollziehbar und logisch. Solche Meldungen sollen aber nicht nur den Sinn haben, etwas stupide wieder zu geben, sondern genau dazu führen was hier im Forum passiert ist. Die Leser sollen sich mit dem Thema auseinander setzen.
Moderator informieren   Gespeichert

mfg
Daniel
All suspects are guilty, period. Otherwise they wouldn´t be suspects, would they?
Seiten: [1]   Nach oben
  Antworten  |  Neues Thema  |  Drucken  
 
Gehe zu:  

+ Schnellantwort
Bei der Schnellantwort können Sie Bulletin Board Code und Smileys wie im normalen Beitrag benutzen.

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.7 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.175 Sekunden mit 22 Zugriffen.