Dann reden wir von zwei verschiedenen Sachen. Es gab da mal einen recht sachlichen Artikel zu dem Thema, in dem auch die Vor- und Nachteile des Systems UAC beschrieben wurden. Wenn ich am Wochenende dran denke, sag ich Dir welche C´t das war.
Wäre super

. Ich schau selber auch nochmal, vielleicht finde ich es ja.
UAC stört z.B. wenn Du ein Programm installieren möchtest: Eine Bekannte war den Tränen nahe, als sie mich angerufen hat --> UAC hat ihr ständig und ohne Kommentar die Installation verboten.
UAC verbietet schonmal rein gar nichts. Es frägt lediglich nach, ob das alles rechtens ist, was gerade abläuft. Ich habe mir gerade nochmal den Dialog angesehen: "Für die Fortsetzung dieses Programmes ist Ihre Zustimmung nötig" - dannach steht sogar noch "Klicken Sie auf Fortsetzen, falls sie dieses Programm gestartet haben". Dannach kommt der Programmname sowie der Hersteller. Wenn man sich den Dialog durchliest, dann sollte das doch verständlich sein, oder nicht? Gut, beim ersten Mal mag der Laie vielleicht etwas verunsichert sein, aber nur weil sie es aus alten Windows-Zeiten nicht gewohnt sind. Unschön finde ich, dass sich das UAC immer nur im Hintergrund öffnet und nicht sofort zu sehen ist, sondern erst nach Anklicken auf der Taskleiste (zumindest bei mir).
Gerade für Leute die keine Ahnung haben stellt das ein fast unüberwindliches Hindernis dar.
Das finde ich mal derbst übertrieben. Es wird hier nicht außergewöhnliches verlangt. Wer in der Lage ist ein Programm zu installieren (was IMHO deutlich komplexer ist als die UAC-Nachfrage) sollte auch in der Lage sein den Dialog zu lesen und zu verstehen. Letztendlich ist es ja nur die Nachfrage ob man gerade selber wirklich auf die Installationsdatei geklickt hat - das mag für den Laien vielleicht etwas unverständlich sein, warum er das bestätigen muss, er wird es aber hinnehmen - oder sich eben näher mit dem Thema beschäftigen und herausfinden, dass es sinvoll ist.
Wir beide wissen, wie wir auf eine solche Frage zu reagieren haben und wo wir im Zweifel nachlesen müssen, wenn wir auf ein Problem stoßen. Aber gerade wenn Du einen Rechner neu hast und irgendwas installieren willst, ist das sehr hinderlich.
Ein Laie setzt sicherlich keinen Rechner neu auf, deshalb wird er auch nicht in diese Lage kommen. Und wenn ich bei der einmaligen Neu-Installation etwas häufiger die UAC-Nachfrage bekomme, ist das doch nicht so schlimm - finde ich. Falls doch kann man es ja notfalls auch für diesen Zeitraum deaktivieren, wenns so störend ist.
V.a. laufen ja auch ein gutes Teil der Programme nicht ohne Adminrechte und die jedem Programm einzeln zuzuweisen hat ja schließlich die meisten User zur Arbeit im Admin getrieben..............neue Programme komme damit natürlich klar, aber ich hab kein überbordendes Bedürfnis mir für mehrere tausend € neue Software zu kaufen, nur weil mein Laptop Vista hat.
Rein Interessehalber, welche Programme benötigen bei dir für das Starten Admin-Rechte? Bei mir ist es ausschließlich Fraps. Und wie du schon sagtest, sollte ein Programm i.d.R. ohne Admin-Rechte auskommen. Klar, das ist aus User-Sicht natürlich wenig tröstlich - aber die Software-Hersteller werden sich im Laufe der Zeit darauf einstellen, jetzt wo ein gewisser Druck da ist.
Was den Root unter Linux angeht: Klar ist das eine theoretisch feine Sache.......aber wenn man kein SuSE mit Yast nutzt darf man sich jedes mal mit der größten Seuche seit der Pest herumärgern um in den Root zu kommen: Der Eingabeaufforderung. Das macht zwar beim Arbeiten nichts aus, da man es nicht braucht, aber gerade für den Anfänger bei der Einrichtung kann das ein Grund zur Verzweiflung sein - ich spreche da aus leidvoller Erfahrung.
Das Problem hat aber wenig mit den Root-Rechten zu tun. Ich weiß nicht wie es bei SuSe ist, aber viele andere Distris bringen eine grafische Meldung wenn Admin-Rechte benötigt werden. Das Yast in der Kommandozeile bedient werden muss, hat damit wenig am Hut (gibts keinen GUI dazu? Unter Fedora gibts für YUM beispielsweise einen GUI, den man allerdings zusätzlich installieren muss). Trotzdem muss ich dir Recht geben: Linux ist schlichtweg nicht Anfänger-tauglich. Das es sich meist um Windows-Umsteiger handelt erschwert den Umstieg nochmals. Aber das liegt sicherlich nicht an der Root-Thematik.