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Autor Thema: [News] Windows Vista bleibt hinter den Erwartungen zurück  (Gelesen 608 mal)
 
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« am: 24. Juli 2007, 23:00:13 »
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Windows Vista bleibt hinter den Erwartungen zurück
   


Nach einem halben Jahr scheint Microsoft Windows Vista die Erwartungen der Hersteller immer noch nicht erfüllen zu können. So äußerte sich der Chef Lance des weltweit viertgrößten Computerherstellers  Acer zum Thema Vista öffentlich enttäuscht. Nie zuvor habe ein neues Betriebssystem den Umsatz so wenig angekurbelt wie Windows Vista, äußerte er sich gegegenüber der Financial Times Deutschland und bestätigt, dass sich scheinbar niemand allein Wegen dem Betriebssystem einen neuen Computer kaufen wird. Bereits im Juni hatte das Unternehmen seine Umsatzerwartungen deutlich nach unten reduziert, weil sich der erhoffte Vista-Effekt nicht einstellen wollte. ...
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Adrian
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« Antworten #1 am: 25. Juli 2007, 08:11:10 »
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Wenn ich solche Meldnungen lese, muss ich immer lachen... wieso haben Computerhersteller das Gefühl, Geschäftskunden kaufen sich wegen Vista einen Flotte neuer PCs? Firmen migrieren sowieso meist sehr spät, sicher nicht direkt nach der Einführung eines neuen OS... die Stabilitätsklagen kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen - oder hat wer wirklich Stabilitätsprobleme? Unter anderem haben auch die Hardwarehersteller es verpasst, auf die Veröffentlichung von Vista stabile Treiber zu bringen und dies obwohl schon lange Betas verfügbar waren und als Hardwarehersteller mit Sicherheit noch viel früher Versionen verfügbar waren - MS alleine ist hier meiner Meinung nach nicht die Schuld in die Schuhe zu schieben...

Meiner Meinung nach hat hier Acer seine Strategie falsch aufgesetzt, wenn sie ernsthaft gedacht haben, sie verkaufen signifikant mehr PCs nur weil Vista auf den Markt kommt. Zudem ist doch Windows - kritiken hin oder her - recht ausgereift schon mit dem XP. Da wird es sowieso sehr schwierig dem Kunden glaubhaft zu vermitteln warum er das neue OS und sogar einen neuen PC kaufen soll, nur wegen Vista... Viel bahnbrechend neues hat es ja nicht gegeben, ist auch sau schwierig wirklich viel neues zu bringen, was a) ein wirklicher Mehrwert gegenüber XP bietet und was b) nicht gleich wieder Monopolklagen an die Oberfläche poppen lässt...

Acer, 6 setzen...
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Leander
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« Antworten #2 am: 25. Juli 2007, 11:01:50 »
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Wenn ich solche Meldnungen lese, muss ich immer lachen... wieso haben Computerhersteller das Gefühl, Geschäftskunden kaufen sich wegen Vista einen Flotte neuer PCs? Firmen migrieren sowieso meist sehr spät, sicher nicht direkt nach der Einführung eines neuen OS... die Stabilitätsklagen kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen - oder hat wer wirklich Stabilitätsprobleme?

Naja also die Netzwerkumgebung musste ich schon hin und wieder mal über den Taskmanager killen, weil keine Rückmeldung mehr kam. Wirkliche Stabilitätsprobleme nicht, aber einige nervige Kinderkrankheiten. So gibts es allerlei Probleme mit dem Aufwachen aus dem Stanby-Betrieb: Die Auflösung verändert sich(nicht grafikkarten-spezifisch, passiert mit allmöglichen Konstelationen), die Gateway-Einstellungen werden nicht mehr übernommen -> kein Internet bei Betrieb am Router. Generell WLAN bereitet bei mir Probleme, herstellen einer Verbindung dauert ewig, teils erhält man nur eingeschränkte Konnektivität obwohl IPs fest vergeben sind. Alles Kinderkrankheiten, die teilweise sogar schon über Hotfixes behoben wurden, aber leider noch nicht über Windows-Update erhältlich sind. Und nur die wenigsten dürften über die aktuellen Windows-Hotfixes auf dem laufenden sein.

Zitat
Viel bahnbrechend neues hat es ja nicht gegeben, ist auch sau schwierig wirklich viel neues zu bringen, was a) ein wirklicher Mehrwert gegenüber XP bietet und was b) nicht gleich wieder Monopolklagen an die Oberfläche poppen lässt...

Seh ich nicht so. UAC ist IMHO eine sehr bedeutende Änderung ggü. älteren Windows-Betriebssystemen, die alleine den Umstieg m.E. Umstieg schon wert ist.
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Faust
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« Antworten #3 am: 25. Juli 2007, 11:44:08 »
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die Stabilitätsklagen kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen - oder hat wer wirklich Stabilitätsprobleme?

Ich auch nicht - Vista ist das beste XP, dass ich je hatte und genau da liegt ja auch der Hund begraben: Selbst seit ich weiß, wie Vista ist, würde ich mir keine Lizenz für meinen Desktop holen.....auch wenn das manchmal komfortabler wäre, da ich mich nicht ständig vom Laptop her umstellen muss.

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« Antworten #4 am: 25. Juli 2007, 12:45:59 »
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Seh ich nicht so. UAC ist IMHO eine sehr bedeutende Änderung ggü. älteren Windows-Betriebssystemen, die alleine den Umstieg m.E. Umstieg schon wert ist.

Wieso sollte das UAC eine "bedeutende Änderung" sein? Höchstwahrscheinlich wird es sowieso von den meisten deaktiviert, da es zum einen nicht konsequent genug implementiert wurde, und zum anderen wegen jedem schei** nervt. Ich sehe da keinen Grund deswegen umzusteigen.

Ich gebe Adrian völlig recht - wie stellen sich die Computerhersteller das vor? Wieso sollte aufeinmal alle Welt neue Computer kaufen, nur weil MS ein neues-altes Betriebssystem veröffentlich hat?
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Leander
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« Antworten #5 am: 25. Juli 2007, 16:59:53 »
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Wieso sollte das UAC eine "bedeutende Änderung" sein? Höchstwahrscheinlich wird es sowieso von den meisten deaktiviert, da es zum einen nicht konsequent genug implementiert wurde, und zum anderen wegen jedem schei** nervt. Ich sehe da keinen Grund deswegen umzusteigen.

Es ist eine "bedeutende Änderung" (IMHO sogar die bedeutenste), weil es nun endlich möglich ist anständig an einem Windows Rechner zu arbeiten ohne ständig Administratorrechte zu haben. Das ist das Sicherheitsplus ggü. älteren Windows-Versionen schlechthin und war auch schon lange überflüssig. Du kannst dir sicherlich selber ausmalen, was beispielsweise ein Virus mit Administratorrechten auf einem Rechner anrichten kann und was ohne - im zweiten Fall, verhältnismäßig wenig.

Inwiefern die Umsetzung inkonsequent ist, könntest du mal näher ausführen - kann ich so nicht nachvollziehen. Dass ein Großteil der Nutzer das UAC deaktivieren, bezweifle ich im Übrigen. Der Otto-Normal-User kauft einen komplett PC und wird wohl eher nicht in der Systemsteuerung herumwerkeln und standardmäßig ist UAC in Vista eben aktiviert. Davon abgesehen "nervt" UAC nur dann, wenn ein Programm Admin-Rechte fordert.

Schon paradox - jahrelang beschweren sich die User über mangelnde Sicherheit von Windows und ziehen Vergleiche mit Linux und MacOS und dann zieht MS endlich in einem der größten Kritikpunkte nach und alle beschweren sich über das "nervige" UAC (bei Linux müssen Admin-Rechte übrigends zusätzlich mit Passwort eingefordert werden) .
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« Antworten #6 am: 25. Juli 2007, 18:32:58 »
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Also ich kenne keinen persönlich, der noch mit dieser Benuterkontensteuerung arbeitet - und außer mir sind das alles die von Dir beschriebenen Anwender. Dieses Ding macht einen genauso wahnsinnig wie diese idiotische Root-Lösung in den meisten Linux-Distributionen. Trotzdem gebe ich Dir recht, dass UAC ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Angeblich soll ja mit dem ersten SP eine deutlich verbesserte Version kommen und dann könnte das eine feine Sache sein.

Flasher bezieht sich denke ich auf den Artikel in der C´t von Anfang des Jahres, da haben sie das Ding sinngemäß als blinden Türsteher ohne Hirn bezeichnet.......hab die Zeitung leider bei meinen Eltern liegen, deshalb kann ich Dir nicht sagen welche Aussgabe das genau war.

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« Antworten #7 am: 25. Juli 2007, 22:02:13 »
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Also ich kenne keinen persönlich, der noch mit dieser Benuterkontensteuerung arbeitet - und außer mir sind das alles die von Dir beschriebenen Anwender.

Hmm... das wundert mich ein wenig. Wann wird man den als Otto-Normal-Anwender mit einer Meldung des UAC konfrontiert? Für Excel, Word und Surfen brauch ich nunmal keine Admin-Rechte und dann wird auch keine Abfrage kommen.

Zitat
Dieses Ding macht einen genauso wahnsinnig wie diese idiotische Root-Lösung in den meisten Linux-Distributionen.

Sag mal, was macht ihr an euren PCs, dass ihr so oft Admin-Rechte benötigt, dass bereits ein zusätzlicher Klick nervt? Das gleiche gilt für Linux - diese Root-Lösungen sind nunmal alles andere als "idiotisch".

Zitat
Trotzdem gebe ich Dir recht, dass UAC ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Angeblich soll ja mit dem ersten SP eine deutlich verbesserte Version kommen und dann könnte das eine feine Sache sein.

Am Prinzip wird sich nichts ändern. Es werden wohl einige Abfragen entfernt, ob das sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen, weil ich nicht weiß um welche es sich handelt.

Zitat
Flasher bezieht sich denke ich auf den Artikel in der C´t von Anfang des Jahres, da haben sie das Ding sinngemäß als blinden Türsteher ohne Hirn bezeichnet.......hab die Zeitung leider bei meinen Eltern liegen, deshalb kann ich Dir nicht sagen welche Aussgabe das genau war.

Ich kann mir mich nur noch an eine Anfangs-Kolumne (das Teil auf der ersten Seite) erinnern. Das war blindes UAC-Gebashe ohne irgendwelche Begründungen in meinen Augen, aber das ist ja in einer Kolumne auch durchaus legitim - es war halt die Meinung des Autors, dass das UAC scheiße ist.
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« Antworten #8 am: 25. Juli 2007, 22:40:29 »
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Dann reden wir von zwei verschiedenen Sachen. Es gab da mal einen recht sachlichen Artikel zu dem Thema, in dem auch die Vor- und Nachteile des Systems UAC beschrieben wurden. Wenn ich am Wochenende dran denke, sag ich Dir welche C´t das war.

UAC stört z.B. wenn Du ein Programm installieren möchtest: Eine Bekannte war den Tränen nahe, als sie mich angerufen hat --> UAC hat ihr ständig und ohne Kommentar die Installation verboten. Gerade für Leute die keine Ahnung haben stellt das ein fast unüberwindliches Hindernis dar. Wir beide wissen, wie wir auf eine solche Frage zu reagieren haben und wo wir im Zweifel nachlesen müssen, wenn wir auf ein Problem stoßen. Aber gerade wenn Du einen Rechner neu hast und irgendwas installieren willst, ist das sehr hinderlich. V.a. laufen ja auch ein gutes Teil der Programme nicht ohne Adminrechte und die jedem Programm einzeln zuzuweisen hat ja schließlich die meisten User zur Arbeit im Admin getrieben..............neue Programme komme damit natürlich klar, aber ich hab kein überbordendes Bedürfnis mir für mehrere tausend € neue Software zu kaufen, nur weil mein Laptop Vista hat.

Was den Root unter Linux angeht: Klar ist das eine theoretisch feine Sache.......aber wenn man kein SuSE mit Yast nutzt darf man sich jedes mal mit der größten Seuche seit der Pest herumärgern um in den Root zu kommen: Der Eingabeaufforderung. Das macht zwar beim Arbeiten nichts aus, da man es nicht braucht, aber gerade für den Anfänger bei der Einrichtung kann das ein Grund zur Verzweiflung sein - ich spreche da aus leidvoller Erfahrung.

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« Antworten #9 am: 25. Juli 2007, 23:39:39 »
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Dann reden wir von zwei verschiedenen Sachen. Es gab da mal einen recht sachlichen Artikel zu dem Thema, in dem auch die Vor- und Nachteile des Systems UAC beschrieben wurden. Wenn ich am Wochenende dran denke, sag ich Dir welche C´t das war.

Wäre super Smiley. Ich schau selber auch nochmal, vielleicht finde ich es ja.

Zitat
UAC stört z.B. wenn Du ein Programm installieren möchtest: Eine Bekannte war den Tränen nahe, als sie mich angerufen hat --> UAC hat ihr ständig und ohne Kommentar die Installation verboten.

UAC verbietet schonmal rein gar nichts. Es frägt lediglich nach, ob das alles rechtens ist, was gerade abläuft. Ich habe mir gerade nochmal den Dialog angesehen: "Für die Fortsetzung dieses Programmes ist Ihre Zustimmung nötig" - dannach steht sogar noch "Klicken Sie auf Fortsetzen, falls sie dieses Programm gestartet haben". Dannach kommt der Programmname sowie der Hersteller. Wenn man sich den Dialog durchliest, dann sollte das doch verständlich sein, oder nicht? Gut, beim ersten Mal mag der Laie vielleicht etwas verunsichert sein, aber nur weil sie es aus alten Windows-Zeiten nicht gewohnt sind.  Unschön finde ich, dass sich das UAC immer nur im Hintergrund öffnet und nicht sofort zu sehen ist, sondern erst nach Anklicken auf der Taskleiste (zumindest bei mir).

Zitat
Gerade für Leute die keine Ahnung haben stellt das ein fast unüberwindliches Hindernis dar.

Das finde ich mal derbst übertrieben. Es wird hier nicht außergewöhnliches verlangt. Wer in der Lage ist ein Programm zu installieren (was IMHO deutlich komplexer ist als die UAC-Nachfrage) sollte auch in der Lage sein den Dialog zu lesen und zu verstehen. Letztendlich ist es ja nur die Nachfrage ob man gerade selber wirklich auf die Installationsdatei geklickt hat - das mag für den Laien vielleicht etwas unverständlich sein, warum er das bestätigen muss, er wird es aber hinnehmen - oder sich eben näher mit dem Thema beschäftigen und herausfinden, dass es sinvoll ist.

Zitat
Wir beide wissen, wie wir auf eine solche Frage zu reagieren haben und wo wir im Zweifel nachlesen müssen, wenn wir auf ein Problem stoßen. Aber gerade wenn Du einen Rechner neu hast und irgendwas installieren willst, ist das sehr hinderlich.
Ein Laie setzt sicherlich keinen Rechner neu auf, deshalb wird er auch nicht in diese Lage kommen. Und wenn ich bei der einmaligen Neu-Installation etwas häufiger die UAC-Nachfrage bekomme, ist das doch nicht so schlimm - finde ich. Falls doch kann man es ja notfalls auch für diesen Zeitraum deaktivieren, wenns so störend ist.

Zitat
V.a. laufen ja auch ein gutes Teil der Programme nicht ohne Adminrechte und die jedem Programm einzeln zuzuweisen hat ja schließlich die meisten User zur Arbeit im Admin getrieben..............neue Programme komme damit natürlich klar, aber ich hab kein überbordendes Bedürfnis mir für mehrere tausend € neue Software zu kaufen, nur weil mein Laptop Vista hat.

Rein Interessehalber, welche Programme benötigen bei dir für das Starten Admin-Rechte? Bei mir ist es ausschließlich Fraps. Und wie du schon sagtest, sollte ein Programm i.d.R. ohne Admin-Rechte auskommen. Klar, das ist aus User-Sicht natürlich wenig tröstlich - aber die Software-Hersteller werden sich im Laufe der Zeit darauf einstellen, jetzt wo ein gewisser Druck da ist.

Zitat
Was den Root unter Linux angeht: Klar ist das eine theoretisch feine Sache.......aber wenn man kein SuSE mit Yast nutzt darf man sich jedes mal mit der größten Seuche seit der Pest herumärgern um in den Root zu kommen: Der Eingabeaufforderung. Das macht zwar beim Arbeiten nichts aus, da man es nicht braucht, aber gerade für den Anfänger bei der Einrichtung kann das ein Grund zur Verzweiflung sein - ich spreche da aus leidvoller Erfahrung.

Das Problem hat aber wenig mit den Root-Rechten zu tun. Ich weiß nicht wie es bei SuSe ist, aber viele andere Distris bringen eine grafische Meldung wenn Admin-Rechte benötigt werden. Das Yast in der Kommandozeile bedient werden muss, hat damit wenig am Hut (gibts keinen GUI dazu? Unter Fedora gibts für YUM beispielsweise einen GUI, den man allerdings zusätzlich installieren muss). Trotzdem muss ich dir Recht geben: Linux ist schlichtweg nicht Anfänger-tauglich. Das es sich meist um Windows-Umsteiger handelt erschwert den Umstieg nochmals. Aber das liegt sicherlich nicht an der Root-Thematik.
« Letzte Änderung: 25. Juli 2007, 23:43:18 von Leander » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #10 am: 26. Juli 2007, 08:41:06 »
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Mit Linux reden wir etwas aneinander vorbei, auch wenn wir uns im Kern einig sind Zwinkernd....aber das gehört ja auch nicht hierher.

Was UAC angeht:

Oben erwähnte Bekannte hat ein neues Lenovo Thinkpad (genauso eines wie ich) und wollte gerne die Einwahlsoftware ihres Providers und noch ein paar andere Sachen installieren. Irgendwann kam dann immer die schöne Meldung mit dem "fortsetzen", die sie auch bestätigt hat - und danach hat die UAC die Installation abgebrochen......warum steht in dem erwähnten Artikel und ich hab es mir nicht auswendig gemerkt Augen rollen. Wenn man die Software so installieren will, dann muss man dem Installationsprogramm manuell Adminrechte zuweisen.

Des Weiteren halte ich es für ein Gerücht, dass ein Laie seinen Rechner nicht ab und an mal neu aufsetzt. Da bei den meisten Komplett-PCs ohnehin "nur" eine Recovery-CD beiliegt ist das ja auch wirklich kein Problem und dann stehen sie, sobald sie ihre eigene Software installieren wollen (was vorher Sohn/Tochter, Händler, sonstwer gemacht hat) u.U. vor einem großen Problem.

Grüße

P.S.: Ich hatte z.B. mit Nero Probleme ohne Adminrechte zu brennen (also waren ~70€ für einen Nero 7 fällig), mein Virenscanner lies sich dank UAC primär garnicht installieren (zum Glück gab es ein kostenloses Update) und JetAudio läuft bis heute nicht sauber - was mich auch wenn es Freeware ist gescheit ärgert.
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« Antworten #11 am: 26. Juli 2007, 11:07:43 »
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Oben erwähnte Bekannte hat ein neues Lenovo Thinkpad (genauso eines wie ich) und wollte gerne die Einwahlsoftware ihres Providers und noch ein paar andere Sachen installieren. Irgendwann kam dann immer die schöne Meldung mit dem "fortsetzen", die sie auch bestätigt hat - und danach hat die UAC die Installation abgebrochen......warum steht in dem erwähnten Artikel und ich hab es mir nicht auswendig gemerkt Augen rollen. Wenn man die Software so installieren will, dann muss man dem Installationsprogramm manuell Adminrechte zuweisen.

Da frage ich mich, für was eine Einwahlsoftware überhaupt Admin-Rechte braucht? Klar, dass ist der Punkt an dem es den Anwender natürlich wenig interessiert warum und weshalb - die Software soll einfach funktionieren. Aber prinzipiell ist hier wohl eher nicht die Schuld beim UAC.

Zitat
Des Weiteren halte ich es für ein Gerücht, dass ein Laie seinen Rechner nicht ab und an mal neu aufsetzt. Da bei den meisten Komplett-PCs ohnehin "nur" eine Recovery-CD beiliegt ist das ja auch wirklich kein Problem und dann stehen sie, sobald sie ihre eigene Software installieren wollen (was vorher Sohn/Tochter, Händler, sonstwer gemacht hat) u.U. vor einem großen Problem.
Dann haben wir eine unterschiedliche Auffassung von einem Laien. "Mein" Laie wäre sicherlich nicht in der Lage ein System von CD zu booten Zwinkernd.


Zitat
P.S.: Ich hatte z.B. mit Nero Probleme ohne Adminrechte zu brennen (also waren ~70€ für einen Nero 7 fällig), mein Virenscanner lies sich dank UAC primär garnicht installieren (zum Glück gab es ein kostenloses Update) und JetAudio läuft bis heute nicht sauber - was mich auch wenn es Freeware ist gescheit ärgert.

Anscheinend benutze ich einfach die sauberere Software: Antivir, Foobar2000 laufen problemlos. Brennsoftware habe ich bisher noch keine installiert, da genügte mir bisweilen die Vista-interne Funktion. Auch wenn es ärgerlich ist, die Schuld liegt hier wohl weniger beim UAC.
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« Antworten #12 am: 26. Juli 2007, 11:14:21 »
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Das kann man jetzt so oder so sehen........ich finde es von den Programmherstellern nicht ok, wenn sie keine Updates für Vista bringe (was aber die meisten ja zumindest für neuere Software machen) und von Microsoft finde ich es nicht ok, dass sie eine Sicherheitslösung schreiben die nicht vernünftig abwärtskompatibel ist. Daher würde ich sagen, die Schuld (falls man von sowas sprechen möchte) teilt sich gerecht zw. MS und den anderen Herstellern auf.

Was die Laien angeht: Zumindest bei meinem Notebook würde ich dank des guten Handbuches es sogar meiner Großmutter zutrauen - und die ist 80 und hasst Technik Grinsend. Ansonsten hast Du natürlich recht, dass es sehr auf den Mut des jeweiligen Menschen abhängt und auf das Interesse des Herstellers an einem guten Handbuch abhängt.

Grüße
« Letzte Änderung: 26. Juli 2007, 11:15:57 von Faust » Moderator informieren   Gespeichert

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« Antworten #13 am: 26. Juli 2007, 11:26:16 »
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Das kann man jetzt so oder so sehen........ich finde es von den Programmherstellern nicht ok, wenn sie keine Updates für Vista bringe (was aber die meisten ja zumindest für neuere Software machen) und von Microsoft finde ich es nicht ok, dass sie eine Sicherheitslösung schreiben die nicht vernünftig abwärtskompatibel ist. Daher würde ich sagen, die Schuld (falls man von sowas sprechen möchte) teilt sich gerecht zw. MS und den anderen Herstellern auf.

Die Frage ist, wie hätte MS es anders lösen sollen? Letztendlich ist es ja nicht das Verschulden von UAC, wenn Programme unnötigerweise Admin-Rechte benötigen. Das Programme wegen UAC überhaupt nicht laufen scheint wohl eher selten der Fall zu sein - häufig sind es denk ich einfach Probleme mit dem neuen OS ansich.

PS: Es gibt jetzt einen Poll zu UAC:
http://www.forum-hardtecs4u.com/yabbse/index.php/topic,42042.0.html
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« Antworten #14 am: 26. Juli 2007, 11:38:45 »
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Das kann man jetzt so oder so sehen........ich finde es von den Programmherstellern nicht ok, wenn sie keine Updates für Vista bringe (was aber die meisten ja zumindest für neuere Software machen) und von Microsoft finde ich es nicht ok, dass sie eine Sicherheitslösung schreiben die nicht vernünftig abwärtskompatibel ist. Daher würde ich sagen, die Schuld (falls man von sowas sprechen möchte) teilt sich gerecht zw. MS und den anderen Herstellern auf.

Gerade bei Sicherheitsthemen muss man doch einen radikalen Punkt setzen. Würde MS es weiterhin zu lassen neben UAC irgendwie Programme zu installieren, wäre UAC ausgehebelt. Schlicht unmöglich - die Hersteller, die bis anhing Adminrechte benötigten oder keine Benutzerverwaltung unterstützt haben, würden dies danach aus bequemlichkeit weiter so machen...

Ich weiss ja nicht wie alt Du bist! Aber irgendwann war es auch vorbei mit 16Bit Anwendungen unter Win 95 konnte man diese noch ausführen bin mir nicht sicher ob ab W2K oder Xp war aus die Maus mit 16Bit Anwendungen - dazumal war die Resonanz genau gleich... Ein riesen Gepläre! Heute haben wir gottseidank keine 16Bit Anwendungen mehr
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