Möglichkeiten Daten zu sichern hat man immer, aber ebenso wird es immer so sein, dass sich daran nicht in einem verschmerzbaren Zeitrahmen gehalten wird - oder schimpfst Du mit dem Geschäftsführer, dass er doch jeden Abend seine Arbeit sichern soll?
Eigentlich sollten solche Sachen immer auf Netzlaufwerken liegen, hinter denen eine Backup-Struktur für Sicherheit liegt.
Was die Wiederherstellbarkeit angeht: der Controller sorgt ja dank WearLeveling für eine Verteilung der Daten unabhängg von der Dateisystemstruktur. Wenn nun der Controller hops geht, wie bekommt man die physische Struktur wieder, so dass man das Dateisystem wieder herstellen kann? Theoretisch muss der Controller ja die Information der Verteilung irgendwo vorhalten.
Erstellt am: 27. Mai 2008, 16:19:21
und jede IT Abteilung, die Notebooks für die Firma bestellt, wäre dankbar für kalkulierbarere Lebenszeiten und leichter widerherstellbare Daten.
Bei den derzeitigen Preisunterschieden zwischen klassischer HD und SSD glaub ich das weniger. Kostenmäßig wird dann argumentiert, dass sowieso eine Backupstruktur exisitert und für den relativ seltenen Fall eines Headcrashes + extrem wichtigen, ungesicherten Daten kalkuliert man halt das einsenden der Platte an einen Plattenrettungsdienst. Das ist im Schnitt immer noch deutlich billiger als das Ordern von SSDs. Erfahrungsgemäß haben die Notebooks der Führungsetagen dann aber trotzdem magischerweise die ganz schnellen Platten "weils halt schneller ist" und das interne Controlling sich der Unternehmensführung ja nicht selbstmörderisch in den Weg werfen will
